Gucci
Im Jahr 1920 eröffnete er erneut in die Heimat ein Geschäft für Reiterzubehör wie Sattel und Gepäckvorrichtungen verkaufte und er selbst in eigener Werkstatt herstellte.
Durch das gesteigerte Produktion von Lederwaren wie etwa Handtaschen vergrößerte seine Werkstatt und Geschäft. 1938 eröffnete er in der vornehmen Geschäftsstraße der Via Condotti ein Butik, Das bald so sehr florierte, dass die Söhne Aldo, Vasco, Ugo und Rodolfo 1939 ihre eigenen Gucci-Filialen in Florenz, Rom und Mailand eröffnen konnten. 1953 erweiterte Gucci seine Produktion nach Übersee, indem Aldo und Rodolfo das erste Geschäft in New York City gründeten.
Gucci starb im selben Jahr, mit seinem Tod fing auch einen langjährigen Familienstreit um das Erbe aus, der fast das Unternehmen zugrunde gerichtet hätte.
1960er Jahre folgte eine Phase des Wachstums, entwickelten sich die Gucci-Kreationen zu einem weltweit anerkannten Status-Symbol der Zeit.
1982 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft, die “Guccio Gucci S.p.A.” und im Jahr 1988 wurde in ein arabisches Investmentunternehmen “Investcorporation” aus Bahrein verkauft. Maurizio Gucci ( Enkel von Guccio Gucci ) blieb 1993 als Präsident, nach seinem abtritt beendete auch die Unternehmensführung der Familie Gucci.
Gucci vergrößerte sich vor allem durch den produktion von Lederwaren, Kleidermode und Schuhen, der heute in rund 500 Verkaufsstellen in den USA, Europa und Asien abgewickelt wird. Die Zentrale der “Guccio Gucci S.p.A.” liegt im oberitalienischen Mailand. Die bedeutendsten Gucci-Boutiquen befinden sich in Mailand, Paris, London und New York City.
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